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Spätestens dann, wenn morgendliche Frühnebel den Herbst ankünden, wird es Zeit für die wundervolle echte Engadiner Nusstorte, die einen auf die Freuden der kühleren Jahreszeit einstimmt. Sie bringt den strahlend blauen Bündner Berghimmel ins Unterland und wärmt Gedanken, Herz und kalte Füsse. Ihrem etwas herben Charme erliegen auch Standhafte – und in Wahrheit gibt es für echte Fans keine Jahreszeit, in der die Nusstorte nicht mit Leidenschaft genossen wird.

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Die Erfolgsgeschichte beginnt vor über 100 Jahren. Genau genommen im
Jahre 1892, als Bäckermeister Engelbert Hauser von Bollschweil aus dem
Grossherzogtum Baden, seine erste Bäckerei-Konditorei an der
Dufourstrasse in Zürich eröffnete. Bereits einige Jahre später folgte
eine zweite Geschäftsstelle an der Fraumünsterstrasse in Zürich. 1924
wurde das Stammgeschäft von Sohn Albert Richard übernommen.
Acht Jahre später setzte Albert Richard Hauser die Erfolgsgeschichte an
der Zürcher Bahnhofstrasse mit einer weiteren Filiale fort. Von 1949 bis
1954 führte diese sein Sohn Albert weiter. Als der Mietvertrag jedoch
anno 1955 auszulaufen drohte und nach 23 Jahren nicht mehr erneuert
werden sollte, hielt Albert Hauser Ausschau nach etwas Neuem: dabei fiel
sein Augenmerk auf St. Moritz.
Die zur Graubündner Kantonalbank gehörende Liegenschaft am alten
Postplatz in St. Moritz war prädestiniert, und nach einem Umbau erfolgte
die Neueröffnung im Dezember 1955. Das neue Café-Restaurant Hauser war
geboren. Ein Tea-Room mit 220 Plätzen, die Confiserie, eine Etage mit 18
Hotelbetten sowie eine Etage für Mitarbeiter und den Geschäftsinhaber
fanden darin Platz. Nicht zu vergessen die legendär schöne
Sonnenterrasse mit damals 80 Sitzplätzen.
Nach nur 15 Jahren erfolgreichen Wirkens entschloss sich Albert Hauser
jun. zu einem weiteren grossen Schritt: in einer achtmonatigen Bauzeit
wurde 1970 das heutige Gebäude errichtet. Architekt Robert Obrist hatte
die geniale Idee, den Neubau selbsttragend auf Pfeilern über den Altbau
zu setzten. Das traditionelle Tea-Room wurde 1973 zu einem modernen
Gastronomiebetrieb umfunktioniert. Dieser bestand seine Feuertaufe
während der Ski WM Saison 1973/74 erfolgreich. Auch für diesen Umbau
wurde Architekt Robert Obrist zusammen mit Innenarchitekt Gian Franco
Legler aus Zürich zu Rate gezogen. Heute stehen in 51 zeitgemässen
Hotelzimmern 82 Betten mit allem Dreisterne-Komfort zur Verfügung.
Seit 1985 wird der Betrieb von Markus und Marinda Hauser in der vierten
Generation geführt. Weitere Meilensteine in der Hauser
Erfolgsgeschichte waren der Umbau der Réception und die Neugestaltung
der Confiserie 1991 durch Architekt H. J. Ruch. Kleinere und grössere
Renovationsarbeiten werden im Hotel in jeder Zwischensaison
vorgenommen: die Küche ist renoviert, die Heizung erneuert, eine
Wärmerückgewinnungsanlage eingebaut und alle Fenster ausgetauscht
worden. Zudem wurden rund 1,3 Mio. Franken für die Neugestaltung und
Renovation sämtlicher Badezimmer im Hotel eingesetzt. Dank regelmässigen
Investitionen befindet sich der gesamte Betrieb in einem
ausgezeichneten Zustand.
Oberstes Ziel der Unternehmungsleitung ist es, den Gästen aus nah und
fern das ganze Jahr Freude zu bereiten. Tradition und Innovation sind
wichtige Grundpfeiler in der Hauser Erfolgsgeschichte und spiegeln sich
in der Positionierung des Betriebs für Jung und Alt wieder.